Heckenschnitte

Jetzt noch mal schnell die milden Temperaturen nutzen und ran an die Hecke.

Heckenpflanzen erhalten Ihre Form durch regelmäßiges Schneiden.
Junge immergrüne Heckenpflanzen sollten in den ersten beiden Standjahren mehrmals geschnitten werden, damit sie eine dichte Form bekommen.
Der fachmännische Heckenschnitt erfolgt in der Regel mit einer kleinen, handlichen elektrischen oder mechanischen Heckenschere.
In den späteren Standjahren hängt die Schnitthäufigkeit vom Wachstum der neuen Triebe ab.
Sind diese 12 bis 15 Zentimeter lang, kürzt man diese bis auf etwa 5 Zentimeter.
So wächst die Hecke dicht heran, bis sie die gewünschte Höhe erreicht.
Immergrüne Heckenpflanzen (Lebensbäume, Eiben, Zypressen) sollten Ihren ersten Reduktionsschnitt im Herbst bekommen (ab ca. August / September).
Der Zeitpunkt für das Schneiden richtet sich mehr oder weniger auch nach den Wetterbedingungen und der Ausreife der über den Sommer neu gebildeten Triebe.
Der Heckenschnitt sollte am besten an einem milden Herbsttag erfolgen, damit die Pflanzen im nächsten Frühjahr wieder gut austreiben können.
Sollten Sie den Schnittzeitpunkt verpasst haben, kann eine immergrüne Koniferenhecke auch vor dem nächsten Neuaustrieb im Frühjahr des Folgejahres bis Februar / März geschnitten werden.

Laubholzhecken sollten vor dem Pflanzen im Frühjahr auf die Hälfte der Lieferhöhe zurückgeschnitten werden.
Locker wachsende Hecken sollten in den ersten Standjahren nur wenig ausgeschnitten werden.
Nadelgehölze und immergrüne Hecken werden in der Regel nur im August/September geschnitten.
“Strenge Laubhecken” werden zweimal im Jahr nachgeschnitten, im Juni (Sommerschnitt) und im Nachwinter/frühen Frühling (März bis April).
Das Schneiden von Hecken erfolgt im allgemeinen trapezförmig, damit sie gut belichtet werden und somit auch in den unteren Partien dicht bleiben.
Die Regel besagt auch: “Je mehr im oberen Pflanzenbereich geschnitten wird, desto stärker erfolgt der Wuchs im seitlichen und unteren Pflanzenbereich”.

Der Herbst, der Herbst…

Im Herbst sollten Sie ihren Garten noch einmal richtig genießen. Leuchtende Herbstfarben und bunte Früchte an Bäumen und Sträuchern laden noch einmal zum Verweilen im Garten ein, aber auch zu langen Spaziergängen.

Aber……. es gibt auch noch viel zu tun.
Der Oktober ist ein günstiger Monat zum pflanzen , schneiden und ernten.

Was sollten Sie jetzt noch tun? Hier eine kurze Gedächtnisstütze.
Laub sammeln und kompostieren!
Hecken schneiden, damit die Schnittstellen noch verschließen, bevor der Frost kommt!
Beete für das Frühjahr vorbereiten: Unkrautwurzeln entfernen!
Nicht winterharte Kübelpflanzen ins Haus bringen und empfindliche Pflanzen schützen!
Laubgehölze, wie Obstbäume pflanzen!
Immergrüne Pflanzen und Sträucher vor der Frostperiode wässern und schneiden!
Schwere Böden umgraben!
Leichte Böden mit Grabgabel lockern und düngen!

Es werden sicher noch einige hier in der jetzigen Jahreszeit Spass an ihrem Garten haben. Ich freu mich wenn jemand davon berichten mag…

Kennt ihr schon die Dickmännchen?

Wenn jemand bereits Erfahrungen mit Dickmännchen gemacht hat, freu ich mich über Kommentare. Wer es erst ausprobieren möchte erhält hier alle nötigen Infos.
Viel Spaß liebe Gartenfreunde!

Beim Dickmännchen handelt es sich um einen immergrünen Bodendecker. Hier unsere Tipps zur Pflanzung und Pflege dieses wunderbaren Bodendeckers. Das Dickmännchen ist eine super Pflanze für den Schatten.

Wie oft fragt sich der Gärtner oder der, der es noch werden will, was er denn in die Schattenbereiche im Garten pflanzen kann? Farn, Gras und Efeu ergeben immer ein und das selbe Bild. Abhilfe schafft hier das pflegeleichte, im Frühjahr herrlich weiß blühende Dickmännchen, das sich als optimales Schattengewächs erweist. Welches auch direkt unterhalb von Bäumen angepflanzt werden kann, weil es ohne Weiteres einem sich oftmals bildenden Wurzeldruck standhalten kann.

Dickmännchen sind immergrüne, sich jedoch ziemlich langsam ausbreiten. In der Regel sollten deshalb auf 1 Quadratmeter Gartenfläche ca. 8 Pflänzchen eingesetzt werden. In vielen Gartenfachmärkten werden inzwischen auch schon Dickmännchen mit weiß eingefärbten Blatträndern verkauft, die ein optisch sehr hübsches Bild abgeben. Beide Sorten können problemlos miteinander kombiniert werden. Wichtig: Die aus Asien stammenden Dickmännchen sind giftig, also immer schön aufpassen!

Eigentlich benötigen die robusten, winterharten Dickmännchen gar keine richtige Pflege. Lediglich ab und an müssten sie mal in Form gebracht werden. Wuchert aber Unkraut zwischen den Pflanzen hindurch, muss dieses auf jeden Fall gejätet werden.
Werden die bis zu 30 Zentimeter hoch wachsenden Dickmännchen der Sonne ausgesetzt, verfärben sich die Blätter gelb, in diesen Fällen muss häufiger gegossen werden.
Unterstützt werden kann der Wuchs der Dickmännchen durch das Einarbeiten von angereichertem Kompost. Ein guter Zeitpunkt hierfür ist der Herbst.